Was passiert eigentlich bei einem Pferdetraining/Horse Assisted Education?
Sie wählen eine „Gefolgschaft“ in Form eines Pferdes, gerade so, als würden Sie einen neuen Mitarbeiter auswählen. Ihr Team aus Pferd und Mensch bekommt einige einfache Aufgaben gestellt, wie das Traben im Kreis oder die Durchquerung eines selbst gesteckten Parcours.
Die üblichen Führungstricks …
wie Bestechung oder Entzug von Achtung entfallen. Zur Bestechung fehlen Ihnen die Mittel und für Sympathieentzug ist ein Ihnen fremdes Pferd völlig indifferent, Sie sind ihm bestenfalls egal. Druckmittel in Form von Peitsche und flatternde Fahnen werden bald abgelegt, Am Ende üben Sie Führung nur noch mittels Ihres Willen und Ihrer überzeugenden Präsenz aus.
In Gruppenkonstellationen …
werden Situationen geschaffen, die an die systemische Aufstellung angelehnt sind. Gemeinsame Aufgaben für mehr als eine Führungspersönlichkeit müssen bewältigt werden. Ziele werden in Gruppen erarbeitet und dann vom Pferd mit seinem Verhalten reflektiert. Vor und nach jeder Aufgabe werden Ziele und Inhalte mit den Trainern abgestimmt.
Der Clou ist …
Konfrontation mit eigenen Ängsten, vor dem Pferd, vor dem Versagen, vor der Ratlosigkeit etc, ohne das der Mitspieler (also das Tier) das übel nimmt oder auch nur kommentiert. Es verhält sich nur nicht so wie man das will. So bekommt jeder für seine Handlungsstrategien unmittelbares, wertfreies Feedback. Der krönende Abschluss eines solchen Trainings, wenn Sie Ihre Ängste erlebt und sublimiert haben, wenn ein sensibles Kraftpaket von 600 Kg ihnen, nur aufgrund Ihrer inneren Stärke und Authentizität folgt, gehört zum Bewegendsten was sich erleben lässt.







